Mama Afrika - Miriam Makeba

Geboren wurde Miriam Makeba am vierten März 1932 in Township bei Johannesburg. Aufgrund ihrer vielen Namen, insgesamt über 20 Stück, war die Sängerin und Aktivistin unter dem Namen Mama Afrika bekannt. Ihre größten Verdienste waren der Kampf für die Menschenrechte und gegen die Apartheid-Politik in Südafrika.

Die Musik umschloss bereits sehr früh das Leben des jungen Mädchens. Ihre Familie lehrte sie die traditionellen Lieder des Landes, doch ihre Leidenschaft wurde durch den Jazz aus dem Radio geweckt. Nicht lange dauerte es, da ging Miriam Makeba 1949 eine Ehe ein und brachte 1950 ihre erste Tochter zur Welt, die sie Bongi Makeba nannte. Makebas Leben wurde durch die Gewalt ihres Ehemannes zerrüttet und so verließ sie ihn, um sich als Haushalthilfe durchzuschlagen. Gelegentlich hatte sie auch die Möglichkeit etwas Geld als Sängerin auf Hochzeiten oder anderen Festen zu verdienen. So verschaffte sich die junge Frau einen guten Namen in der Branche und trat schließlich überall in Südafrika auf. Sogar schauspielerisch wurde Makeba in dieser Zeit tätig, in dem Anti-Apartheid-Film "Come Black, Africa".

Der Produzent des Filmes brachte sie in die USA, wo sie neben dem Fernsehen ein ganz anderes Leben führte, als Zuhause. Während ihrer derzeitigen Karriere in den USA erntete sie viel internationalen Erfolg und wurde zu einer bedeutenden Persönlichkeit. Um ihren Rum zu nutzen, versuchte sie etwas gegen die Ungerechtigkeit in ihrem Heimatland zu unternehmen. In den Jahren 1964 und 1975 übernahm sie die Aufgabe bei der UNO über den Terror zu sprechen, der in Südafrika herrscht, und erhielt dafür den Friedenspreis "Dag-Hammarskjöld".

Für ihren Einsatz erhielt Miriam Makeba noch eine Vielzahl von Friedenspreisen, doch auch musikalische Wertschätzungen, wie der "Grammy", wurden ihr zu Teil. Dafür bedanke sie sich mit vielen Konzerten, so auch mit ihrer letzten Welttournee im Jahr 2006. Danach wollte Miriam Makeba sich von der Bühne zurückziehen, doch bei einem Auftritt in Italien erlitt sie einen Herzanfall, bei dem sie ums Leben kam.

Musik aus Afrika

Afrika ist riesig und bietet eine Menge. Wer einmal Afrika besucht hat, egal welchen Teil, der wird es lieben. Nicht nur den König der Löwen, sondern auch die Menschen, die Kultur und die Atmosphäre.